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Fachstelle für Migration & Integration

Aufsuchende Elternarbeit bezeichnet den Besuch von Familien durch pädagogische Fachkräfte. Durch persönliche Kontakte im vertrauten Umfeld der Familie kann ein Vertrauensverhältnis zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Eltern aufgebaut werden, welches anschließend auch genutzt werden kann, um ihnen weitergehende Hilfen nahezubringen.

  • Familien mit Migrationshintergrund werden besucht, wenn sie Babys ab dem 4. Lebensmonat haben.
  • Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Muttersprache und der deutschen Sprache, um gerade den späteren Einstieg in die Grundschule zu erleichtern.Diese Kinder benötigen eine gezielte Unterstützung. Eltern wissen jedoch oft nicht, wie sie dies in der Familie und im Alltag leisten können.
  • Hier setzt die Aufsuchende Elternarbeit an, denn je früher ein Kind gefördert wird die Muttersprache und die Zweitsprache zu erlernen, desto nachhaltiger sind die Erfolge.
  • Hierbei sollen die Familien im Rahmen ihrer Ressourcen unterstützt und gestärkt werden. Dreh- und Angelpunkt des Programms ist die Verbesserung des Spracherwerbs der Kinder. Die Eltern sollen dafür sensibilisiert werden, wie wichtig der Erwerb der deutschen Sprache für ihr Kind und dazu analog für sie selbst ist. Die Eltern werden im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten gestärkt und unterstützt, sowie ihre Eigenkräfte aktiviert.